Das Sommerkino im Innenhof des Priesterseminars läuft von Juli bis August an sechs Abenden pro Woche. Dazu kommt einmal im Jahr ein Kinoabend mit Kopfhörern.
Ars Electronica, Lentos, Brucknerhaus und die Linzer Kulturszene.
Das Sommerkino im Innenhof des Priesterseminars läuft von Juli bis August an sechs Abenden pro Woche. Dazu kommt einmal im Jahr ein Kinoabend mit Kopfhörern.
1962 gewannen zwei Architekten aus Helsinki den Wettbewerb, 1974 dirigierte Karajan die Eröffnung. Heute: 1,7 Sekunden Nachhallzeit, eine 200 Quadratmeter große Bühne, Rollstuhlplätze um zehn Euro - und der Ort, an dem die Klangwolke erfunden wurde.
2000 stimmten 59,7 Prozent der Oberösterreicher gegen den Bau. Dreizehn Jahre später stand es trotzdem da: fünf Spielstätten, 970 Plätze im Großen Saal, ein Luster mit 24.000 LEDs - und ein Stehplatz für drei Euro.
Ein Gutshof aus dem 13. Jahrhundert, der 1750 zur Poststallmeisterei umgebaut wurde und seit 1984 bis zu 250 Veranstaltungen im Jahr trägt. Vier Bühnen von 100 bis 2.000 Plätzen, dazu ein Detail, das kaum jemand kennt: Die Eintrittskarte gilt als Öffi-Ticket.
Elf Häuser, ein Jahresticket um 55 Euro und ein Montag, an dem fast alles zu hat: Die Linzer Museen im Überblick - mit Eintritten, Öffnungszeiten und den Tagen, an denen der Besuch nichts kostet.
Vom 1.470-Plätze-Saal an der Donaulände bis zum besetzten Schulhaus in der Kapuzinerstraße: Die wichtigsten Bühnen der Stadt, ihre Kapazitäten und wofür sie tatsächlich taugen.
1929 bis 1935 baute Peter Behrens hier den ersten großen Stahlskelettbau Österreichs, 2009 lief die letzte Zigarette vom Band. Was aus dem denkmalgeschützten Areal geworden ist, wie Sie hineinkommen und was der 109-Meter-Turm nebenan damit zu tun hat.
130 Meter Beton und Glas am Donauufer, dahinter rund 3.600 Gemälde und Skulpturen, 16.000 Grafiken und seit 2024 die Sammlung Hauser. 2026 wurde die Dauerpräsentation komplett neu aufgestellt.
Natur, Technik, Kunst und Archäologie unter einem Dach - das Schlossmuseum nennt sich Österreichs größtes Universalmuseum an einem Ort. Seit Juni 2026 ist die neue Archäologie-Ausstellung bei freiem Eintritt zugänglich.
Ars Electronica ist seit 1979 das wichtigste weltweite Festival für digitale Kunst und Technologie. Gegründet von Hannes Leopoldseder, Hubert Bognermayr, Herbert W. Franke und Ulrich Rützel am 18. September 1979. Drei Säulen: Festival (September), Prix Ars Electronica (seit 1987, Golden Nica als Oscar der Medienkunst), Ars Electronica Center (1996 eröffnet, 2009 neu gebaut, 3.000 m² Ausstellung). Futurelab mit rund 35 Forscher:innen.
Das Internationale Brucknerfest ist eines der wichtigsten klassischen Musikfestivals Österreichs. Gegründet 1974 zur Eröffnung des Brucknerhauses durch Horst Stadlmayr, Eröffnungskonzert mit Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern. Herzstück: Brucknerhaus-Programm und Linzer Klangwolke im Donaupark. Seit 1979 ergänzt durch Ars Electronica.
Lentos Kunstmuseum mit 1.700 Werken, OK Offenes Kulturhaus für Medienkunst, Francisco Carolinum für zeitgenössische Fotografie, Galerie Seidler seit 1979, BURN-IN Galerie, Tummelplatzgalerie, Citygalerie und alle wichtigen Linzer Kunst-Adressen mit Adressen, Schwerpunkten und Öffnungszeiten 2026.
Moviemento im OK-Haus für Arthouse und Originalversionen, City-Kino für anspruchsvolle Programme, Cineplexx mit 10 Sälen Dolby Atmos und D-BOX, Hollywood Megaplex IMAX und 4DX in der PlusCity, plus Crossing Europe Filmfestival - alle Linzer Kinos und ihre Programme 2026.
Landestheater Linz mit Schauspielhaus, Kammerspielen und Musiktheater am Volksgarten (seit 2013, eines der modernsten Opernhäuser Europas), Theater Phönix für zeitgenössisches Schauspiel seit 1989, Kuddelmuddel als Kinderkulturzentrum mit Theater des Kindes und Linzer Puppentheater - die Linzer Theaterlandschaft 2026.
Anton Bruckner als musikgeschichtliches Fundament (Domorganist 1855-1868), das Bruckner Orchester unter Markus Poschner, Posthof seit 1984, Stadtwerkstatt seit 1979, KAPU seit 1984, Brucknerhaus, Ars Electronica Sound Art, Anton Bruckner Privatuniversität - die Linzer Musik-Landschaft mit ihren historischen und zeitgenössischen Schwerpunkten.
Grundsteinlegung 1. Mai 1862, Weihe 29. April 1924 nach 62 Jahren Bauzeit, Entwurf von Vincenz Statz (Kölner Dom-Bauhütte), 134,7 Meter Turmhöhe, 5.851 m² Grundfläche, Kapazität für 20.000 Gläubige als größte Kirche Österreichs - der Linzer Mariendom (Mariä-Empfängnis-Dom) und seine Geschichte.
Der Mural Harbor im Linzer Hafen ist seit 2014 Europas größte Graffiti- und Muralismo-Galerie. Mehr als 300 überdimensionale Wandbilder von Künstler:innen aus rund 30 Nationen zieren die Fassaden alter Industriegebäude und Hausmauern. Internationale Größen wie Aryz, Lors, Nychos und Roa haben zur Sammlung beigetragen. Besuch nur mit geführter Tour: zu Fuß oder per Schiff durch den Hafen, plus Graffiti-Crash-Kurse.
Das Nordico Stadtmuseum Linz am Simon-Wiesenthal-Platz beherbergt in einem 1607-1610 erbauten historischen Gebäude die Linzer Stadtgeschichts-Sammlung mit rund 120.000 Objekten. Der Name Nordico verweist auf die Jesuiten-Nutzung als Internat für skandinavische Schüler im 18. Jahrhundert. Stadtmuseum seit 1973 mit regelmäßigen Sonderausstellungen zur Linzer Identität.
Das StifterHaus an der Unteren Donaulände ist das oberösterreichische Literaturmuseum mit Dauerausstellung zu Adalbert Stifter, OÖ-Literaturgeschichte von 800 bis heute, Adalbert-Stifter-Institut (gegründet 1950, am Standort seit 1957). Stifters Wohnhaus 1848-1868, heute Forschungs- und Vermittlungs-Institution des Landes Oberösterreich.