Kinderklangwolke 2026: Galaktische Show im Donaupark
Am Sonntag, 6. September 2026, verwandelte die Kinderklangwolke den Linzer Donaupark in einen galaktischen Erlebnisraum. Die Figuren Sun und Bun schickten tausende Kinder und Familien auf eine musikalische Reise durch die Galaxie - bei freiem Eintritt.
Am Sonntag, 6. September 2026, hat die Kinderklangwolke den Linzer Donaupark in einen galaktischen Erlebnisraum verwandelt. Präsentiert von Sparkasse OÖ und Linz AG, lud die Veranstaltung Kinder und Familien zu einem besonderen Nachmittag ein. Der Eintritt war wie stets kostenlos.
Gemeinsam mit den Figuren Sun und Bun begab sich das Publikum auf eine abenteuerliche Suche nach dem Glück - eine Geschichte, für die Susanne Stemmer Idee, Text und Regie übernahm und Titus Vadon eigens eine neue Musik komponierte.
Sun und Bun auf Reise durch die Galaxie
Die Geschichte 2026 schickte die Figuren Sun und Bun auf eine Reise durch die Galaxie, auf der sie herausfinden wollten, was Glück eigentlich ist - jede Figur, der sie begegneten, hatte eine andere Antwort darauf: Reichtum, Ruhm oder Abenteuer.
Wo man das Glück findet und ob es für jeden Menschen etwas anderes bedeutet - diesen Fragen gingen Sun und Bun auf einer wilden Reise quer durch die Galaxie nach. Dabei entdeckten sie, dass Glück oft näher ist als gedacht oder manchmal nur einen neuen Blickwinkel braucht.
Die Besetzung der Bühnenshow umfasste Mia Stichenwirth als Sun, Paul Kazda-Marcel als Bun, Harald Baumgartner als Professor sowie Isabell Kargl und Ariana Pullano als Terra. Das Kreativteam rund um Stemmer und Vadon trat damit bereits zum dritten Mal gemeinsam für die Kinderklangwolke an.
Programm: Vorprogramm ab 14 Uhr, Show ab 16 Uhr
Die Kinderklangwolke 26 startete am Sonntag, 6. September, ab 14 Uhr mit Vorprogramm, Mitmachstationen und dem Weltraumdorf im Donaupark - die eigentliche Bühnenshow begann um 16 Uhr.
Passend zum diesjährigen Thema Weltraum erwartete Besucherinnen und Besucher bereits ab 14:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Mitmachstationen. Wer erst zur Bühnenshow kam, hatte die interaktiven Stationen im Park bereits verpasst.
Mit ohrwurmverdächtiger Musik, fantasievollen Bildern und einer Geschichte voller Herz, Entdeckerlust und vielen lustigen Momenten lud die Kinderklangwolke zum Staunen, Mitsingen, Mitfiebern und Träumen ein.
ESERO Austria gestaltet Weltraumdorf
Im eigens für die Kinderklangwolke gestalteten Weltraumdorf von ESERO Austria wurde geforscht, experimentiert und der Faszination des Weltalls auf den Grund gegangen.
ESERO Austria ist die österreichische Kontaktstelle für Weltraumpädagogik der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Andreas Bauer, Supervisor von ESERO Austria und Leiter des Ars Electronica Center, betonte dabei, wie vielfältig die Weltraumbildung in Österreich sei und welchen wichtigen Beitrag österreichische Forschungseinrichtungen und Unternehmen zur internationalen Raumfahrt leisteten.
Der Besuch des Weltraumdorfs sowie der gesamten Kinderklangwolke war kostenlos. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel und ESERO Austria war in dieser Form eine Premiere für die Kinderklangwolke.
Bewährtes Team: Kuddelmuddel als Veranstalter seit 1998
Die Kinderklangwolke wird seit 1998 jährlich im September im Donaupark durchgeführt. Sie wird vom Brucknerhaus in Kooperation mit dem Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel veranstaltet.
Seit 1998 gestaltet das Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel zusammen mit kreativen Künstlerinnen und Künstlern die Kinderklangwolke, für die der Donaupark auf Höhe des Brucknerhauses jedes Jahr in eine riesige Veranstaltungsfläche verwandelt wird. In dieser Zeit hat die "kleine Schwester" der Linzer Klangwolke mehr als 20 kinderrelevante Themen auf die große Open-Air-Bühne gebracht.
2018 feierte die Kinderklangwolke unter dem Motto "Schöne bunte Welt" ihr 20-jähriges Jubiläum und schlug damit einen neuen Weg ein: Ab diesem Zeitpunkt entstand das Konzept eines ganzen Nachmittages mit Festival-Charakter, der den Linzer Donaupark zu einer bunten Festwiese werden lässt.
Bereits 2024 hatte das kreative Duo Stemmer und Vadon mit dem Musical "Circus - Circus | Frida und Sven und die gestohlenen Träume" tausende Besucherinnen und Besucher im Linzer Donaupark begeistert. Für Autorin und Regisseurin Susanne Stemmer war 2026 bereits das dritte Musical für die Kinderklangwolke.
Stimmen aus Politik und Kultur
Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer betonte, die Kinderklangwolke sei ein starkes Zeichen dafür, dass Kultur für alle da sei - von Anfang an.
Norbert Trawöger, Künstlerischer Leiter der LIVA, hob hervor, die Kinderklangwolke sei eines der wichtigsten Formate in der Vielfalt der Linzer Kulturereignisse. Manfred Forster, Leiter des Kinderkulturzentrums Kuddelmuddel, freute sich vor allem über die zahlreichen Kinder, die mit ihrer Neugier und Begeisterung die Kinderklangwolke zu dem machen, was sie ist.
Einbettung in die Klangwolkenwoche 2026
Die Kinderklangwolke 2026 war Teil eines dichten Linzer Kulturherbstes. Seit 2026 erweitert die Klangwolkenwoche das Programm rund um die drei Klangwolken: Gespräche, Aufrufe, Klangerlebnisse und weitere Veranstaltungen im Brucknerhaus, im Donaupark und an anderen Orten in Linz schaffen zusätzliche Räume für Begegnung und Austausch.
Im September 2026 lagen innerhalb von nur zehn Tagen die Klassische Klangwolke (4.), die Kinderklangwolke (6.), der Ars-Electronica-Start (9.), die Visualisierte Klangwolke (12.) und der Brucknerfest-Beginn (13.) hintereinander. Linz bot damit an einem einzigen Septemberwochenende mehrere Großveranstaltungen gleichzeitig - die meisten davon bei freiem Eintritt.
Was alle drei Klangwolken verbindet: Der Eintritt ist frei. Das ist keine Marketingentscheidung, sondern der Kern der ursprünglichen Idee - die Klangwolke wurde erfunden, um die Zugangsschwelle zum Konzertsaal wegzunehmen. Damit bleibt das Format auch nach fast drei Jahrzehnten dem Grundgedanken treu, Kultur ohne Hürden für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen.
Stand: 7. September 2026