Die besten Sushi-Restaurants in Linz
Alle verifizierten Sushi- und japanischen Restaurants in Linz: Ebisu Sushi, Izakaya, OX in the City, WAKUWAKU, Akakiko und die besten Running-Sushi-Adressen der Stadt.
Alle Sushi-Restaurants in Linz im Detail
Wir haben uns durch die Linzer Sushi-Szene gegessen - vom Traditionshaus aus den 1980ern bis zur neuen Generation urbaner Sushi-Bars. Die Bewertungen stammen aus dem Falstaff-Restaurant-Guide Linz sowie den aktuellen Linzer Gastro-Berichten von nachrichten.at. Du kennst ein Sushi-Lokal, das wir übersehen haben? Schreib an [email protected].
Die Spitzenhäuser: Authentisch japanisch, Premium-Sushi
4040 Linz
(Urfahr)
Das Ebisu Sushi im Hinterhof an der Freistädterstraße ist laut Falstaff (81 Punkte) das bestbewertete reine Sushi-Lokal in Linz. Die Gastronomen Leo Duc Hong und Kelly Nguyen haben sich mit Ebisu so etabliert, dass Reservierungen unbedingt nötig sind - spontan ohne Tisch hineinzugehen ist an den meisten Abenden aussichtslos. Das Haus ist bewusst klein gehalten, die Atmosphäre konzentriert auf die Sushi-Bar. Ergänzend zu den klassischen Nigiri- und Maki-Standards stehen eigene Signature-Rollen auf der Karte. Das Gastronomen-Paar hat mit Amidaa Sushi inzwischen einen Ableger in Salzburg eröffnet.
4020 Linz
(Innere Stadt, Altstadt)
Das Izakaya in der Klammstraße 6 wurde 1985 als erstes japanisches Restaurant Oberösterreichs eröffnet - und wird bis heute von der Familie Shirakura geführt. Mario Shirakura, 1977 in Tokyo geboren, kocht Japanese Home Cooking nach den Rezepten seiner Großmutter: Tempura, Ramen, Sushi, Donburi. Seine Frau Sabine betreut die Gäste. Das Lokal hat einen ruhigen Gastgarten im Innenhof und ist bewusst familiär dimensioniert - Reservierung ist absolut erforderlich, und es werden nur Tische für maximal sechs Personen angenommen. Wer authentische japanische Küche mit jahrzehntelanger Tradition in Linz sucht, findet sie hier. Telefonische Reservierung Mo-Fr 9-16 Uhr oder 24/7 online. Zum Haus gehört auch ein eigener Sake-Shop.
4020 Linz
(Innere Stadt, Altstadt)
Das ehemalige Herberstein in der Linzer Altstadt 10 wurde nach 22 Jahren 2023 geschlossen und von den gleichen Betreibern Petra und Thomas Altendorfer im Juli 2023 als OX in the City neu eröffnet - als erste OX-Filiale außerhalb von Einkaufszentren und Cinema-Centern. Die Sushi-Tradition des Vorgänger-Hauses wurde übernommen: Die Sushi-Bar ist Mo-So von 11-22 Uhr geöffnet, serviert klassische Nigiri und kreative Signature-Rolls. Ergänzt wird die Karte um Premium-Steaks, Grillgerichte und Burger. Öffnungszeiten: Mo-Do 11-23 Uhr, Fr-Sa 16-24 Uhr, So 11-20 Uhr. Werktags Mittagsmenü ab 13,90 Euro.
4020 Linz
(Innere Stadt)
WAKUWAKU am Linzer Hauptplatz 11 ist das größte Asia-Fusion-Lokal der Stadt - mit 130 Innen- und 130 Außensitzen gleichzeitig Linz' volumenstärkster Sushi-Betrieb. Die Karte umfasst klassisches Sushi und Maki, Bowls, Fleischgerichte und hausgemachte Desserts, durchgehend mit vegetarischen und veganen Optionen. Das Ambiente ist urban-stylisch, der Gastgarten am Hauptplatz einer der zentralsten Open-Air-Plätze der Stadt. Schwesterlokal in Wels führt zusätzlich einen Robata-Grill. Für Gruppen und Firmenfeiern ist WAKUWAKU wegen der Raumkapazität eine der ersten Linzer Adressen.
Akakiko: Die österreichische Sushi-Kette mit drei Linz-Standorten
Passage Center, 3. Stock
4020 Linz
(Innere Stadt)
Akakiko ist die größte österreichische Sushi-Kette und betreibt im Linzer Passage Center an der Landstraße ihren zentralsten Standort. Das Konzept: klassisches japanisches Sushi plus panasiatische Fusion zu moderaten Preisen. Die Karte umfasst Nigiri, Maki, Bowls, Curry- und Wok-Gerichte. Die Atmosphäre ist modern-casual, die Räume sind großzügig, der Service ist standardisiert - das Haus ist auf Durchlauf optimiert und eignet sich für spontane Besuche ohne Reservierung. Öffnungszeiten: Mo-So 11-22 Uhr. Lieferung und Abholung über die eigene Website und über Foodora.
LentiaCity Top 31
4040 Linz
(Urfahr)
Der zweite Linzer Akakiko-Standort liegt in der Lentia City in Urfahr - dem Einkaufszentrum auf der Nordseite der Donau. Konzept und Karte sind identisch mit dem Passage-Standort. Für Urfahr-Bewohner und Besucher aus den nördlichen Umlandgemeinden ist dies die naheliegende Akakiko-Filiale ohne Brückenüberquerung. Die Erreichbarkeit mit den Linz Linien (Straßenbahnlinie 1 und 2) und dem Auto (Parkhaus Lentia City) ist identisch einfach. Öffnungszeiten im Lentia-City-Rhythmus, meist Mo-Sa 9-19 Uhr.
4061 Pasching
(nahe Linz-Stadtgrenze)
Der dritte Akakiko der Region liegt in der PlusCity Pasching, dem größten Einkaufszentrum Oberösterreichs direkt an der Linzer Stadtgrenze. Für Kinobesucher im Cineplexx PlusCity und Shopping-Gäste eine naheliegende Sushi-Pause. Konzept und Karte wie in den beiden anderen Linzer Filialen. Die PlusCity ist mit dem ÖBB-Bus Linie 601 vom Hauptbahnhof Linz in 15 Minuten erreichbar, mit dem Auto über die A7 in wenigen Minuten von der Linzer Innenstadt.
Running Sushi: All-you-can-eat am Fließband
4020 Linz
(Innere Stadt)
Tokyo Running Sushi ist der Klassiker unter den Linzer All-you-can-eat-Running-Sushi-Lokalen: Ein Förderband zieht Nigiri, Maki und Dim Sum durch den Gastraum, Gäste greifen nach Belieben zu. Zusätzlich kann warm über die Karte bestellt werden (Tempura, Suppen, Wok-Gerichte). Die Preise sind All-you-can-eat-typisch nach Mittagszeit/Abendzeit und Wochentagen gestaffelt. Die Lage an der Landstraße macht Tokyo zum leicht erreichbaren Mittags- oder After-Work-Ziel. Für Familien mit Kindern besonders populär wegen des Fließband-Erlebnisses.
4020 Linz
(Innere Stadt)
Bamboo Running Asia am Hessenplatz kombiniert Running-Sushi-Band mit einer umfangreichen Wok- und Curry-Karte. Die Portionen sind großzügig, die Preise für All-you-can-eat im mittleren Segment. Die Lage am Hessenplatz - direkt an der Straßenbahnlinie - macht Bamboo zum praktischen Stop zwischen Hauptplatz und Bahnhofsviertel. Das Lokal ist tageweise durchgehend geöffnet, auch für frühe Mittags-Runden zwischen 11 und 14 Uhr.
In der PlusCity Pasching betreibt ein weiterer Running-Sushi-Betrieb das Konzept All-you-can-eat - für Kinobesucher und Shopping-Gäste ein etablierter Mittags- und Abend-Halt. Die Preisstaffelung folgt dem üblichen Running-Sushi-Schema mit Mittags- und Abendtarifen sowie Wochenendaufschlag. Die Erreichbarkeit ab Linz-Hauptbahnhof mit Bus 601 oder über die A7 macht den Standort auch ohne Eigenbesuch im Einkaufszentrum zu einer regelmäßigen Anlaufstelle für Running-Sushi-Fans aus der Linzer Innenstadt.
Casual-Sushi und weitere asiatische Adressen
Miyako am Graben bietet eine klassisch gehaltene japanische Karte mit Sushi, Sashimi, Tempura und Teriyaki-Gerichten. Die Atmosphäre ist ruhiger und persönlicher als in den Fusion-Häusern, die Portionen sind angemessen, die Preise bewegen sich im mittleren Sushi-Segment. Für Gäste, die ein klassisches japanisches Restaurant ohne Fusion-Elemente suchen und nicht bereit sind, auf einen Izakaya-Platz zu warten, ist Miyako die naheliegende Alternative in der Innenstadt.
4020 Linz
(Innere Stadt, Bulgariplatz)
Kyoto an der Bismarckstraße ist eines der kleineren japanischen Häuser Linz' mit einer Karte, die über klassisches Sushi hinausgeht: Sashimi-Platten, Ramen, Donburi und saisonale Spezialitäten stehen im Zentrum. Die Küche ist handwerklich solide, der Fisch wird von spezialisierten Importeuren bezogen. Für Feinschmecker, die neben Sushi auch die warmen Seiten der japanischen Küche erkunden wollen, eine der konsequenteren Adressen der Stadt. Tischreservierung über die Website oder telefonisch.
Fika ist eine der jüngeren asiatischen Adressen in der Linzer Innenstadt und spielt konsequent mit chinesischen, japanischen und südostasiatischen Einflüssen. Die Sushi-Karte ist kompakt, aber sorgfältig kuratiert und wird durch Dim Sum, Bao Buns und Currys ergänzt. Das Ambiente ist modern-minimalistisch, die Öffnungszeiten flexibel über den Tag. Für Gäste, die Sushi als Teil einer breiteren pan-asiatischen Karte schätzen und dabei ein zeitgemäßes Ambiente suchen, eine der interessanten Neu-Adressen der Stadt.
Was Sie über die Linzer Sushi-Szene wissen sollten
Das Spektrum: Von Traditionsjapan bis Running Sushi
Die Linzer Sushi-Szene ist zweigeteilt. Auf der einen Seite die kleinen Traditionshäuser mit authentisch japanischer Ausrichtung: Izakaya (seit 1985 in Familienhand), Ebisu Sushi (Falstaff 81, Reservierung Pflicht) und Miyako. Auf der anderen Seite die Fusion- und All-you-can-eat-Lokale mit breiter pan-asiatischer Karte und höherem Tempo: Akakiko (drei Linzer Filialen), WAKUWAKU (260 Sitzplätze), Tokyo, Bamboo. Wer Sushi als Handwerk und Kulturerlebnis sucht, geht zu Izakaya oder Ebisu. Wer satt und günstig werden will, geht zu Running Sushi. Die Mitte zwischen beiden füllen OX in the City und Fika.
Preise: Was Sushi in Linz kostet
Einzelne Nigiri-Stücke liegen in Linz 2026 zwischen 2 und 5 Euro, eine Acht-Stück-Maki-Rolle zwischen 7 und 12 Euro. Ein Sushi-Menü für eine Person kostet in den Traditionshäusern (Izakaya, Ebisu) typischerweise 28 bis 45 Euro, bei Akakiko oder WAKUWAKU etwa 18 bis 30 Euro. All-you-can-eat-Running-Sushi bewegt sich zwischen 16,90 und 26,90 Euro, gestaffelt nach Mittag/Abend und Werktag/Wochenende. Das Mittagsmenü im OX in the City startet bei 13,90 Euro und ist damit eine der günstigsten Optionen, um in Premium-Ambiente zu essen. Stand April 2026.
Vegetarisch und vegan: Sushi ohne Fisch
Fast alle Linzer Sushi-Restaurants führen inzwischen vegetarische und vegane Varianten auf der Karte. Avocado-Maki, Gurkenmaki und Inari-Sushi sind praktisch überall verfügbar. WAKUWAKU und Akakiko haben explizit als vegan gekennzeichnete Sets mit Tofu, Pilz und gegrilltem Gemüse. Bei Izakaya sind spezielle Wünsche möglich, wenn sie bei der Reservierung angekündigt werden - Mario Shirakura bereitet nach seinen Angaben selbst Nigiri ohne Fisch auf Basis von Shiitake oder Unagi-Style-Aubergine. Für Running-Sushi-Fans, die vegetarisch leben, bietet Bamboo die breiteste Auswahl am Band.
Lieferung und Abholung
Akakiko, WAKUWAKU und OX in the City liefern über die großen Plattformen Foodora, Wolt, Lieferando und Mjam sowie den Linzer Lokaldienst Ninjas.jetzt. Ebisu und Izakaya verzichten auf Lieferplattformen und sind nur zur Abholung auf Bestellung erreichbar - beide Traditionshäuser haben ihre Qualität bewusst an den Platz im Lokal gebunden. Ein Qualitätshinweis: Sushi verliert beim Transport sehr schnell an Textur. Wer die volle Qualität schmecken will, isst im Restaurant. Bei Running Sushi ist die Lieferung ohnehin nicht vorgesehen - das Fließband-Erlebnis lässt sich nicht verpacken.
Geschlossene und umbenannte Lokale
Die größte Veränderung der Linzer Sushi-Szene in den letzten Jahren: Das traditionsreiche Herberstein in der Altstadt wurde 2023 nach 22 Jahren geschlossen. Im Juli 2023 eröffnete am gleichen Standort das OX in the City, geführt von den ursprünglichen Herberstein-Betreibern Petra und Thomas Altendorfer. Die Sushi-Tradition wurde übernommen und durch Grill- und Steak-Karte ergänzt. Wer nach „Herberstein Linz" sucht, wird auf die neue Marke OX verwiesen. Das Yoko Sushi-Restaurant sowie einige kleinere Running-Sushi-Lokale haben in den letzten Jahren ihre Standorte gewechselt oder Betrieb umgestellt - für aktuelle Öffnungszeiten lohnt ein Blick auf herold.at oder direkt auf die Instagram-Kanäle der Lokale.