LINZ JOURNAL
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Tunnel Bindermichl: Asfinag startet LED-Umbau ab 24. August

Ab 24. August tauscht die Asfinag im Tunnel Bindermichl und der Einhausung Niedernhart auf der A7 die Einfahrtsbeleuchtung auf LED um. Nächtliche Fahrststreifensperren bis Ende Oktober 2026 sind die Folge.

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Linz, 22. August 2026. Ab Montag, dem 24. August 2026, startet die Asfinag im Tunnel Bindermichl und der Einhausung Niedernhart an der Linzer A7 Mühlkreis Autobahn mit dem Tausch der Einfahrtsbeleuchtungen. Die alten Leuchtkörper werden durch moderne LED-Technik ersetzt. Die Arbeiten dauern bis Ende Oktober 2026.

Nachtarbeiten in beiden Fahrtrichtungen

Beginnend mit der Nacht auf Dienstag wird jeweils von 20 bis 5 Uhr zumindest ein Fahrstreifen in einer Tunnelröhre gesperrt. Die Arbeiten betreffen beide Fahrtrichtungen: sowohl Richtung Prag/Freistadt als auch Richtung A1 Westautobahn beziehungsweise Wien/Salzburg. Teilweise müssen Tunneleinfahrtsrampen für mehrere aufeinanderfolgende Nächte gesperrt werden.

Die Asfinag hat die Arbeiten bewusst in das verkehrsarme Nacht-Zeitfenster gelegt und geht daher nicht von größeren Behinderungen für Pendlerinnen und Pendler aus. Ab Ende Oktober 2026 stehen beide Tunnel wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Rund 20 Jahre alte Beleuchtung wird ersetzt

Der Grund für die Maßnahme: Die Beleuchtungskörper in den Tunnelanlagen sind abschnittsweise bereits rund 20 Jahre in Betrieb. Die Umrüstung auf LED-Technik soll einerseits die Verkehrssicherheit erhöhen und andererseits eine merkliche Energieeinsparung bringen.

Wie die Asfinag mitteilt, ist der Beleuchtungstausch Teil einer laufenden Modernisierungsoffensive auf der Linzer Stadtautobahn. Im Asfinag-Bauprogramm 2026-2031 ist für die A7 zusätzlich eine E&M-Sanierung Phase 2 der Tunnelanlagen Bindermichl und Niedernhart mit geplantem Baubeginn 30. September 2027 vorgesehen - diese umfasst tiefergehende elektromaschinelle Erneuerungen.

Hintergrund: Jahrzehntelange Sanierungsgeschichte

Die beiden Tunnelanlagen Bindermichl und Niedernhart wurden Ende 2004 für den Verkehr freigegeben. Bereits 2020 investierte die Asfinag rund 15 Millionen Euro in eine umfassende Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitstechnik - darunter Fluchtwege, Tunnellüftung, Video-, Notruf-, Beschallungs- und Brandmeldeanlagen sowie das akustische Frühwarnsystem AKUT, das Gefahrengeräusche wie Aufprallgeräusche oder Reifenplatzer binnen Sekunden erkennt. Bereits damals wurde die Innenstreckenbeleuchtung auf LED umgestellt; nun folgt die Erneuerung der Einfahrtsbeleuchtung als nächster Schritt.

Die A7 Mühlkreis Autobahn zählt zu den meistbefahrenen Abschnitten im oberösterreichischen Autobahnnetz und wird täglich von bis zu 100.000 Fahrzeugen genutzt. Regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen - überwiegend nachts durchgeführt - sind laut Asfinag notwendig, um die Sicherheitsstandards dauerhaft zu gewährleisten.

Stand: 22. August 2026