LINZ JOURNAL
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Hitzeschutz in Linz: Der außenliegende Sonnenschutz bleibt unterschätzt

Während Linz gegen die Sommerhitze aufrüstet, weist die heimische Sonnenschutzbranche auf einen einfachen Baustein hin: außenliegender Sonnenschutz hält bis zu 80 Prozent der Wärmestrahlung ab, bevor sie ins Haus gelangt.

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Hitzeschutz in Linz: Der außenliegende Sonnenschutz bleibt unterschätzt

Die Hitze wird in Linz zum Dauerthema

Bis zu 38 Grad wurden für Oberösterreich zuletzt prognostiziert, und die Stadt Linz plant längst gegen die Überhitzung an: Der Volksgarten wird umgebaut und soll ein Nebelspiel zur Abkühlung erhalten, das Entwicklungskonzept für die nächsten 15 Jahre nimmt den Schutz vor Hitzewellen mit auf. „Viele italienische Städte haben eine baumbestandene Piazza in der Mitte. Das ist etwas, was wir auch brauchen", sagt Stadtplanungs-Leiter Hans-Martin Neumann gegenüber dem ORF Oberösterreich. Der Fokus liegt dabei auf öffentlichen Flächen: mehr Grün, mehr Bäume, weniger Stein.

Beim Schutz der eigenen vier Wände setzen viele hingegen auf Klimageräte - und übersehen dabei laut Branche die naheliegendste Maßnahme.

Bis zu 80 Prozent der Wärme bleiben draußen

Die österreichische Sonnenschutzbranche kritisiert in einer aktuellen Aussendung, dass die Debatte zu stark um aktive Kühlsysteme kreist. Dabei blockieren außenliegende Systeme wie Rollläden, Raffstores und Textilscreens 60 bis 80 Prozent der solaren Wärmestrahlung, bevor sie überhaupt in die Räume eindringt. Eine Simulation des Wiener Ingenieurbüros e7 beziffert den Effekt konkret: Sonnenschutzanlagen senken die maximale Raumtemperatur um bis zu 3,2 Grad und reduzieren den Kühlenergiebedarf je nach System um bis zu 71 Prozent. Rechnet man die Heizwärme im Winter mit ein, lassen sich mit automatisiert gesteuertem Sonnenschutz laut einer europaweiten Studie ganzjährig bis zu 40 Prozent Energie sparen.

Was hinter „Sonne Licht Schatten" steckt

Sonne Licht Schatten ist eine österreichweite Fachhandelskooperation von über 25 selbstständigen Sonnenschutzbetrieben - von Wien bis Vorarlberg. Die Partner treten regional eigenständig auf, teilen sich aber Produktlinien, Planungswerkzeuge und die gemeinsame Marktarbeit. Geschäftsführer Markus Szotrell bringt die Kritik der Branche auf den Punkt: „Außenliegender Sonnenschutz kommt in der aktuellen Hitzeschutzdebatte zu kurz." Die Lösung sei „leistbar, langlebig und ohne laufende Betriebskosten" - anders als Klimageräte, die Strom ziehen und Abwärme nach außen abgeben.

Ein politischer Hebel liegt bei den Förderungen: Wien unterstützt außenliegenden Sonnenschutz mit bis zu 50 Prozent, während reine Klimageräte bundesweit nicht gefördert werden. Die Kooperation fordert, Sonnenschutz auch im Wohnrecht als bevorzugte Maßnahme zu behandeln und die Genehmigungsverfahren zu vereinfachen.

Wer in Linz berät und montiert

Für den Zentralraum Linz gehört Pumberger Sonnenschutz zu dieser Kooperation - der Fachbetrieb ist der Experte für Linz und Umgebung. Vom Schauraum in Marchtrenk an der Bundesstraße zwischen Linz und Wels aus deckt Pumberger den Großraum Linz, Wels, Vöcklabruck und Gmunden ab und führt das gesamte Spektrum an außenliegendem Sonnenschutz: Raffstores und Rollläden für Fenster und Fassade, Textilscreens sowie Markisen, Pergolas und Sonnensegel für Terrasse und Balkon. Zum Service zählen die persönliche Beratung durch geschulte Außendienstmitarbeiter und ein kostenloses Aufmaß vor Ort - für alle, die vor dem nächsten Hitzesommer die Wärme lieber draußen halten wollen, statt sie im Raum wegzukühlen.